Nicht alles was wächst, ist auch gesund für den Esel. Es gibt einiges was er nicht fressen darf, weil es ihm den Tod bringen kann. Schon geringe Mengen können zu schwersten Vergiftungen oder Tod führen.
MERKE: nicht alle Giftpflanzen werden vom Esel als solche erkannt! Vergiftungssymptome zeigt der Esel erst spät und subtil, eine Früherkennung ist so gut wie nicht möglich. Apathie kann auch eine Kolik sein.
| Pflanze | |
|---|---|
| Acker-Schachtelhalm | |
| Adlerfarn | Zerstört Vitamin B1 bei chronischer Aufnahme. |
| Adonisröschen | |
| Avocado | |
| Bergahorn | Die Samen (Hubschrauber) und Keimlingeenthalten Hypoglycin A, Auslöser der tödlichen atypischen Weidemyopathie (Muskelzerfall) |
| Bilsenkraut | |
| Bingelkraut | |
| Bocksdorn, gemeiner | |
| Buchsbaum | Häufig im Garten und in Koppelnähe zu finden. Bereits kleine Mengen wirken tödlich. |
| Christrose | |
| Eiche | Unreife Eicheln und junge Blätter enthalten hohe Mengen an Tanninen (Gerbstoffen), die Nieren- und Leberschäden sowie Koliken verursachen. |
| Eibe | Der absolut tödlichste Nadelbaum. Bereits wenige Nadeln führebn innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zu Herzstillstand. |
| Eisenhut | Gilt als die giftigste Pflanze Europas, wenige Gramm führen zum Tod. |
| Engelstrompete | |
| Fingerhut | |
| Germer, weisser | |
| Giftsumach | |
| Ginster | |
| Glockenbilsenkraut | |
| Goldregen | |
| Graukresse | Führt bei Aufnahme im Heu zu Hufrehe, Beinödemen und Fieber. |
| Gundermann | |
| Hahnenfuss, scharfer | Frisch auf der Weide schleimhautreizend (führt zu Maulblasen und Koliken), im getrockneten Heu verliert er einen Grossteil seiner Giftigkeit. |
| Herbstzeitlose | Sie enthält Colchicin, was zu schweren Magenb-Darm-Entzündungen, Lähmungen und Atemstillstand führt. Auch im Heu giftig. |
| Hundspetersilie | |
| Jakobskreuzkraut | Enthält Pyrrolizidinalkaloide. Das Tükische: Die Gifte reichetn sich in der Leber an und führen zu irreversiblen Leberschäden. Im getrockneten Heu verlieren sie ihren bitteren Geschmack, bleiben jedoch voll giftig. |
| Klatschmohn | |
| Kirschlorbeer | |
| Liguster | |
| Maiglöckchen | |
| NIeswurz | |
| Oleander | Führt zu schweren Magen-Darm-Störöungen und Herzversagen. |
| Pfaffenhütchen | |
| Rhododendron | |
| Rittersporn | |
| Rizinus | |
| Robinie | Rinde, Blätter und Samen sind stark giftig und führen zu Koliken und Herzrasen. |
| Rotahorn | |
| Sadebaum | |
| Schachtelhalme | Der Sumpfschachtelhalm zersetzt Vitamin B1 im Körper, was zu Störungen des Nervensystems führt. |
| Schierling, gefleckter und Wasserschierling | Starke Nervengifte, die innerhalb kurzer Zeit zum Erstickungstod führen. |
| Seidelbast | |
| Stechapfel | Enthält Tropanalkaloide, die zu Koliken, Raserei, Sehstörungen und Herzversagen führen. |
| Steinklee | |
| Stink-Wacholder | |
| Tabak | |
| Thuja | Führt zu schweren Magen-Darm-Störungen und Herzversagen. |
| Tollkirsche | Enthält Tropanalkaloide, die zu Koliken, Raserei, Sehstörungen und Herzversagen führen. |
| Tollkraut | |
| Wasserfenchel | |
| Wolfsmilch | |
| Wurmfarn | |
| Zinnkraut |