Für Esel giftige Pflanzen

Veröffentlicht am 9. August 2026 um 13:13

Nicht alles was wächst, ist auch gesund für den Esel. Es gibt einiges was er nicht fressen darf, weil es ihm den Tod bringen kann. Schon geringe Mengen können zu schwersten Vergiftungen oder Tod führen.

MERKE: nicht alle Giftpflanzen werden vom Esel als solche erkannt! Vergiftungssymptome zeigt der Esel erst spät und subtil, eine Früherkennung ist so gut wie nicht möglich. Apathie kann auch eine Kolik sein.

Pflanze
Acker-Schachtelhalm
Adlerfarn Zerstört Vitamin B1 bei chronischer Aufnahme.
Adonisröschen
Avocado
Bergahorn Die Samen (Hubschrauber) und Keimlingeenthalten Hypoglycin A, Auslöser der tödlichen atypischen Weidemyopathie (Muskelzerfall)
Bilsenkraut
Bingelkraut
Bocksdorn, gemeiner
Buchsbaum Häufig im Garten und in Koppelnähe zu finden. Bereits kleine Mengen wirken tödlich.
Christrose
Eiche Unreife Eicheln und junge Blätter enthalten hohe Mengen an Tanninen (Gerbstoffen), die Nieren- und Leberschäden sowie Koliken verursachen.
Eibe Der absolut tödlichste Nadelbaum. Bereits wenige Nadeln führebn innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zu Herzstillstand.
Eisenhut Gilt als die giftigste Pflanze Europas, wenige Gramm führen zum Tod.
Engelstrompete
Fingerhut
Germer, weisser
Giftsumach
Ginster
Glockenbilsenkraut
Goldregen
Graukresse Führt bei Aufnahme im Heu zu Hufrehe, Beinödemen und Fieber.
Gundermann
Hahnenfuss, scharfer Frisch auf der Weide schleimhautreizend (führt zu Maulblasen und Koliken), im getrockneten Heu verliert er einen Grossteil seiner Giftigkeit.
Herbstzeitlose Sie enthält Colchicin, was zu schweren Magenb-Darm-Entzündungen, Lähmungen und Atemstillstand führt. Auch im Heu giftig.
Hundspetersilie
Jakobskreuzkraut Enthält Pyrrolizidinalkaloide. Das Tükische: Die Gifte reichetn sich in der Leber an und führen zu irreversiblen Leberschäden. Im getrockneten Heu verlieren sie ihren bitteren Geschmack, bleiben jedoch voll giftig.
Klatschmohn
Kirschlorbeer
Liguster
Maiglöckchen
NIeswurz
Oleander Führt zu schweren Magen-Darm-Störöungen und Herzversagen.
Pfaffenhütchen
Rhododendron
Rittersporn
Rizinus
Robinie Rinde, Blätter und Samen sind stark giftig und führen zu Koliken und Herzrasen.
Rotahorn
Sadebaum
Schachtelhalme Der Sumpfschachtelhalm zersetzt Vitamin B1 im Körper, was zu Störungen des Nervensystems führt.
Schierling, gefleckter und Wasserschierling Starke Nervengifte, die innerhalb kurzer Zeit zum Erstickungstod führen.
Seidelbast
Stechapfel Enthält Tropanalkaloide, die zu Koliken, Raserei, Sehstörungen und Herzversagen führen.
Steinklee
Stink-Wacholder
Tabak
Thuja Führt zu schweren Magen-Darm-Störungen und Herzversagen.
Tollkirsche Enthält Tropanalkaloide, die zu Koliken, Raserei, Sehstörungen und Herzversagen führen.
Tollkraut
Wasserfenchel
Wolfsmilch
Wurmfarn
Zinnkraut